Input vom Sonntag, 15.5.2011, 20.03 Uhr, DRS 3
Der letzte Schweizer Grossschriftsteller würde heute 100 Jahre alt. Warum hat es seit Frisch kein Autor, keine Autorin aus unserem Land mehr zu vergleichbarer Bedeutung gebracht? Mehr
Hören (52:55)Download (MP3, 24.6MB)
Hörspiel vom Samstag, 14.5.2011, 21.00 Uhr, DRS 2
«Montauk» ist die Geschichte des über 60-jährigen Schriftstellers Max und der jungen Verlagsangestellten Lynn. Sie lernen sich im Mai 1974 in New York kennen und lieben. Mehr
Passage vom Freitag, 13.5.2011, 20.00 Uhr, DRS 2
Viel ist seit Anfang dieses Frisch-Jahres, wo innert sechs Wochen 20. Todestag und 100. Geburtstag des bedeutenden Schweizer Schriftstellers begangen werden, über Max Frisch gesagt und geschrieben worden. In der «Passage2» kommt nun ausschliesslich der Autor selbst zu Wort. Mehr
Hören (57:51)
Box Office SF Zwei, Donnerstag, 12. Mai 2011, 23.30 Uhr
Box Office stellt Matthias von Guntens neue Dokumentation vor «Max Frisch: Zürich-Transit. Das gescheiterte Filmprojekt». Von Gunten erzählt darin die Geschichte des Projekts, das Mitte der 1960er-Jahre kaum begonnen wieder abgebrochen wurde. Mehr
WortOrt vom Donnerstag, 12.5.2011, 14.05 Uhr, DRS 1
Das Archiv von Schweizer Radio DRS birgt viele Schätze. Auch viele Max Frisch-Trouvaillen. In diesen Aufnahmen, spricht der Schweizer Schriftsteller über seine Arbeit und seine Ansichten. Über seine Heimat und sein Leben. Manche dieser Aufnahmen sind Raritäten. Mehr
Hören (28:05)Download (MP3, 12.9MB)
Kulturplatz SF 1, Mittwoch, 11. Mai 2011, 22.55 Uhr
Max Frischs Theaterstück «Andorra» sorgt bis heute für ausverkaufte Theaterhäuser. Ein erstaunlicher Erfolg. Die Geschichte ist nach wie vor aktuell und stark. Doch die arg moralinsaure Form des Lehrstücks, in der Max Frisch sie erzählt, wirkt heute überholt. Mehr
Hörbar - Literatur fürs Ohr vom Mittwoch, 11.5.2011, 14.05 Uhr, DRS 1
Pünktlich zum Jubiläum erscheinen diverse Max Frisch Hörbücher. Die Hörbar stellt sie vor. Mehr
Hören (26:29)
SF 1, Mittwoch, 11. Mai 2011, 00.00 Uhr
Max Frischs berühmtes Theaterstück «Biedermann und die Brandstifter» – in einer Fernsehumsetzung, für die Frisch 1966 eigens eine neue Fassung des Dramas schrieb. Mehr
Schwiiz und quer vom Dienstag, 10.5.2011, 14.05 Uhr, DRS 1
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch wollte es ganz genau wissen. Dies kommt in den elf Fragebogen besonders deutlich zum Ausdruck, die er in seinem «Tagebuch 1966-1971» veröffentlichte. Mehr
Hören (27:20)Download (MP3, 25.0MB)
Reflexe vom Dienstag, 10.5.2011, 10.03 Uhr, DRS 2
Friedrich Dürrenmatt scheint auf den ersten Blick in der Westschweiz mehr Spuren hinterlassen zu haben als Max Frisch, der andere grosse Autor jener Zeit. Der Westschweizer Literaturkritiker Wilfred Schiltknecht und Peter Utz, Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität Lausanne über die Wahrnehmung von Frisch in der französischen Schweiz.
Hören (29:46)Download (MP3, 13.8MB)
Hörspiel DRS 1 vom Montag, 9.5.2011, 14.05 Uhr, DRS 1
Das einaktige Stück nach dem gleichnamigen Schwank von Max Frisch um einen Wutbürger, der sich ganz unpolitisch im ehelichen Kleinkrieg aufreibt, wurde 1958 gemeinsam «Biedermann und die Brandstifter» zur Uraufführung gebracht, quasi als dessen Nachspiel. Mehr
Hören (34:09)
SF 1, Sonntag, 8. Mai 2011, 23.00 Uhr
Matthias von Guntens Dokumentarfilm verleiht Max Frisch den Zusatztitel «Citoyen». Nicht von ungefähr: Der Schweizer Schriftsteller von Weltruf war immer auch ein engagierter Staatsbürger. Stets hat er Stellung zum aktuellen Zeitgeschehen genommen, selten aber im Sinne der politischen Mehrheit. Mehr
DRS2aktuell vom Samstag, 7.5.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Man hat Poetry-Slammer gerufen und es kamen Dichter. Max und Fritz sitzen auf einer Wolke, und schauen auf die Welt hinunter. «Dichter!! Max und Fritz am Poetry Slam» mit Jodoc Seidel als Max und Hans Rudolf Twerenbold als Fritz. Ein Kurzhörspiel des Berner Autors Matto Kämpf.
DRS2aktuell vom Samstag, 7.5.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Amy Chua gilt als strengste Mutter der Welt. Die chinesisch stämmige Amerikanerin, machte vor kurzem mit ihren Thesen zum frühen und gnadenlosen Drill von Kindern Furore. Nun meldet sich der prominente deutsche Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann zu Wort mit seinem Buch «Lasst Eure Kinder in Ruhe». Mehr
Hören (25:43)
Hörspiel DRS 1 vom Freitag, 6.5.2011, 20.03 Uhr, DRS 1
Es ist ein Klassiker des modernen Theaters und ein Welterfolg sondergleichen: Max Frischs Parabelstück vom fahrlässigen Umgang eines freien Bürgers mit den Feinden seiner Freiheit. Auf DRS 1 gibt es jetzt ein Wiederhören mit der Urversion des «Biedermann»-Stoffes, die Frisch 1953 fürs Radio geschrieben hat. Mehr
Hören (13:29)
Passage vom Freitag, 6.5.2011, 20.00 Uhr, DRS 2
Max Frisch war in der Schweiz für viele ein rotes Tuch. Für andere war er eine intellektuelle und künstlerische Leitfigur, an der fast kein Weg vorbei führte. Dies gilt besonders für die Generation, die auf Frisch folgte. Zur ihr gehört der Publizist und Schriftsteller Dieter Bachmann, Jahrgang 1940. Mehr
Hören (111:48)
DRS2aktuell vom Freitag, 6.5.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Auch der Schriftsteller Raphael Urweider hat sich für uns von Max Frischs Worten inspirieren lassen. Der 37jährige Berner spielt mit Max Frischs Zitat: «Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei».
Box Office SF zwei, Donnerstag, 5. Mai 2011, 22.45 Uhr
Max Frisch und der Film - das ist keine Erfolgsgeschichte. Lässt sich das «Weisse zwischen den Worten», das Max Frischs Werk auszeichnet, wie Filmemacher Alexander J. Seiler einmal treffend beschrieb, partout nicht ins Kino transportieren? Liegts am fehlenden Mut oder fehlenden Rechten? Oder sind seine Stoffe schlicht zu literarisch und introspektiv? Mehr
DRS2aktuell vom Donnerstag, 5.5.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Die fränkische Lyrikerin und Performancekünstlerin Nora Gomringer hat im Wort-Schatz von Max Frisch gegraben und ist fündig geworden: Für DRS 2 hat sie das Frisch-Zitat «Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält» in Poetry-Slam-Form gepackt.
SF 1, Donnerstag, 5. Mai 2011, 00.20 Uhr
Volker Schlöndorffs Kinoadaption von Max Frischs Roman. Als der 50-jährige Ingenieur Walter Faber auf einer seiner vielen Reisen die Bekanntschaft einer schönen jungen Frau macht, wird er auf schmerzhafte Weise an seine Vergangenheit erinnert. Mehr
Kulturplatz SF 1, Mittwoch, 4. Mai 2011, 22.50 Uhr
Als unermüdlicher Beobachter und Kritiker in einem durchaus patriotischen Sinn äusserte sich Max Frisch zeitlebens über seine Heimat. Vielen galt er als politisches Vorbild und Vordenker. Doch die offizielle Schweiz traute ihm – ungeachtet aller Ehrungen – nie so ganz. Mehr
Hörspiel vom Mittwoch, 4.5.2011, 20.00 Uhr, DRS 2
Ein Fremder ohne Ausweispapiere wird verhaftet. Alles deutet darauf hin, dass es sich um einen vor Jahren aus der Stadt verschwundenen Bildhauer handelt. Doch der Mann weigert sich, einen Namen anzunehmen, der ihn wieder in sein altes Leben zurückführt. Mehr
Ausschnitt hören (3:18)
DRS2aktuell vom Mittwoch, 4.5.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Slampoet Renato Kaiser ist an der Reihe, Max Frisch die Ehre zu erweisen - poetisch, versteht sich. Kaiser, der zu den erfolgreichsten Slampoeten im deutschsprachigen Raum zählt, beschäftigt sich mit dem berühmten Frisch-Zitat «Wer alt wird, ist selber schuld».
DRS2aktuell vom Dienstag, 3.5.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
In kurzen Poetry-Slams spielen junge Autorinnen und Slampoeten mit Zitaten aus Frischs Fundus. Die 23-jährige Slampoetin Lara Stoll ist Europameisterin in dieser Disziplin. Sie beschäftigt sich mit dem Anfangssatz aus Frischs Roman «Stiller».
DRS2aktuell vom Samstag, 30.4.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
In kurzen Poetry-Slams spielen junge Autorinnen und Slampoeten mit Zitaten aus Frischs Fundus. Sie zeigen in der Serie «Frisch geslamt» ihre ganz persönliche Sicht des kritischen Citoyens und wichtigen Schweizer Schriftstellers. Den Anfang macht Laurin Buser.
Sonntag, 24.4.2011
Max Frisch ist der meistgelesene Schriftsteller der Schweiz. 2011 wäre Frisch 100 Jahre alt geworden. DRS 3-Moderator Reeto von Gunten liest aus diesem Anlass ausgewählte Texte aus Frischs «Tagebuch 1966-1971». Mehr
DRS 4 Ostern vom Freitag, 22.4.2011, 13.03 Uhr, DRS 4 News
Max Frisch ist der meistgelesene Schriftsteller der Schweiz. Julian Schütt ist einer der besten Frisch-Kenner. In seiner Biographie zeichnet er Max Frischs Aufstieg bis in die Mitte der fünfziger Jahre seines Jahrhunderts nach. Mehr
Hören (26:15)Download (MP3, 12.0MB)
SF 1, Dienstag, 5. April 2011, 22.20 Uhr
Wenn sein 100. Geburtstag ansteht, sind Publikationen und Biografien über den Säulenheiligen Max Frisch vorprogrammiert. Im Vorfeld seines Geburtstags am 15. Mai und anlässlich seines 20. Todestages am 4. April pickt der «Literaturclub» Rosinen aus dem Wust der Neuerscheinungen. Mehr
Reflexe vom Montag, 4.4.2011, 10.03 Uhr, DRS 2
Zu den anstehenden Frisch-Gedenktagen ist eine Vielzahl neuer Publikationen zu Leben und Werk des Autors erschienen. Die bedeutendste Neuerscheinung stammt von Julian Schütt: eine sorgfältige Annäherung an die erste Lebenshälfte Frischs bis zum Durchbruch mit «Stiller». Mehr
Hören (29:44)Download (MP3, 13.8MB)
Treffpunkt vom Montag, 4.4.2011, 09.05 Uhr, DRS 1
Heute vor 20 Jahren ist der Schweizer Schriftsteller Max Frisch gestorben. Frisch gehörte schon zu Lebzeiten zu den Klassikern der modernen Literatur. Sein Werk hat Generationen geprägt und fasziniert noch heute, zwischen Buchdeckeln und auf Theaterbühnen. Mehr
Hören (104:11)Download (MP3, 47.9MB)
DRS 4 aktuell vom Montag, 4.4.2011, 06.47 Uhr, DRS 4 News
Viele bezeichnen das Werk von Max Frisch auch heute noch als sehr aktuell. Manfred Papst, Ressortleiter Kultur bei der NZZ am Sonntag erklärt im Gespräch, was aus seiner Sicht von Frischs umfangreichen Schaffen geblieben ist.
DRS 4 aktuell vom Montag, 4.4.2011, 06.47 Uhr, DRS 4 News
Max Frisch war Mitglied einer Generation, die von den 50er bis zu den 70 Jahren das literarische Geschehen hierzulande bestimmte. Doch auch heute beschäftigen sich Autorinnen und Autoren noch mit Frisch, so zum Beispiel die Autorin Ruth Schweikert.
DRS 4 aktuell vom Montag, 4.4.2011, 06.47 Uhr, DRS 4 News
Zu Frischs persönlichen Freunden zählte der Solothurner Schriftsteller Peter Bichsel, der heute 75jährig ist. Peter Bichsel erzählt im Gespräch von den Anfängen der Beziehungen zum Berufskollegen und Freund Frisch.
Sonntag, 3.4.2011
Aufschlussreich: Polo Hofer erträgt Politiker nur mit Humor, Mona Vetsch will als Fliege wiedergeboren werden - und Tanja Frieden hat eine sportliche Hoffnung aufgegeben. Promis beantworten die Fragen von Max Frisch. Mehr
Kultur-Stammtisch vom Samstag, 2.4.2011, 13.33 Uhr, DRS 4 News
Seit Max Frisch vor 20 Jahren gestorben ist und damit der andere der beiden Schweizer Literatur-Giganten verschwand, beklagt man sich im Land über die mangelnde literarische Nachfolge. Mehr
Hören (26:10)Download (MP3, 12.1MB)
Rendez-vous vom Dienstag, 29.3.2011, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Die Empörung über den ehemaligen «Nestbeschmutzer» Max Frisch ist abgeklungen; 20 Jahre nach seinem Tod zeigen sich auch Bürgerliche versöhnt.
SF Kulturplatz vom Mittwoch, 16.3.2011, 23.08 Uhr
Max Frisch kennt man als wortgewaltigen Romanautor von «Stiller» und «Homo Faber», als genauen Beobachter der anderen und sich selbst, als links-intellektuellen Kritiker des schweizerischen Selbstverständnisses. Zum 100. Geburtstag von Frisch veröffentlicht der Publizist Julian Schütt eine Biografie über den Autor. Mehr
DRS2aktuell vom Mittwoch, 16.3.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Zum 100. Geburtstag von Max Frisch würdigt das Zürcher Literaturmuseum Strauhof den Schriftsteller mit einer Ausstellung. Die Macher zeigen sein Wirken aus einem neuen Blickwinkel - aus jenem der Leserschaft.
Echo der Zeit vom Freitag, 11.3.2011, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch würde im Mai hundert Jahre alt. Rund ums Jubiläum sind mehrere neue Biographien erschienen - doch kann man überhaupt Neues sagen über Frisch und sein Werk?
DRS2aktuell vom Freitag, 11.3.2011, 12.03 Uhr, DRS 2
Zum Max Frisch-Jubiläum legt der Frisch-Hausverlag Suhrkamp auch eine wissenschaftliche Biografie des meistgelesenen Schweizer Autors vor: Julian Schütts «Biografie eines Aufstiegs».